Open Data Port - die effiziente Lösung für den Datenaustausch in verteilten Systemen

 

 

 

  • sichere Datenübertragung via GPRS

  • Verwendung von Standard-Komponenten (SPS und Modem)

  • Verwendung industrieller Standardschnittstellen und Protokolle

  • offene Struktur zur Anbindung jeglicher Hardware

 

ODP – Die Plattform

Mit dem Mobilfunkdienst GPRS (General Packet Radio Service) eröffnete sich für alle Applikationen, bei denen es darauf ankommt Daten mit verteilten Stationen auszutauschen, eine kostengünstige, sichere und effektive Lösung. Die stehende Verbindung sowie die Abrechnung der ausgetauschten Datenpakete sind Kern dieser Datenübertragung.

Auf Basis dieser Art der Datenübertragung und dieser Dienste wurde eine Plattform zur Datenkommunikation entwickelt, die sich optimal auf diese Kommunikationsart anpasst und dem Anwender maximalen Komfort und Sicherheit bietet. 
Mit der Plattform ODP (Open Data Port) wird dem Anwender auf Basis von GPRS, DSL und Ethernet eine offene Kommunikation zu unterschiedlichen SPS’en, Automatisierungs- oder Messgeräten ermöglicht. Die Datenübertragung ist entweder Online oder die Daten kommen als historische Werte mit Zeitstempel. ODP ist eine neue Perspektive für ein offenes, sicheres und transparentes Datenmanagement mit kompletter Kosten- und Verbindungskontrolle. Besonderheiten sind die Anschlussmöglichkeiten unterschiedlicher Hersteller auch in gemischter Struktur sowie die bedienerfreundliche Projektierung. 
Die Plattform ist in einer Top-Down Konzeption aufgesetzt, d.h. alle zentralen und wichtigen Funktionen werden von der Leitzentrale aufgesetzt. Grund dafür liegt in der optimalen Kommunikations- und Kostenkontrolle, sowie in der Optimierung des Service Bereichs.

Als branchenneutrale Lösung läßt sich ODP in der klassischen Fernwirktechnik (Umwelt und Energietechnik) einsetzen, aber auch in den Bereichen Energiedatenerfassung, Verkehrstechnik, Gebäudetechnik, Objektsicherung, usw.

 

Welche Kommunikationswege werden unterstützt?

Um den Plattform Gedanken auch von den Kommunikationswegen offen zu lassen, wurden neue bzw. moderne, sowie auch traditionelle Kommunikationsstrecken zugelassen. Neben der GPRS / DSL UMTS / EDGE / HSPA wird eine Lösung über Standleitungen, sowie im Ethernet Netzwerk unterstützt. Damit kann eine strukturell gemischte Peripherie auch über unterschiedliche Weg-strecken an ein Leitsystem angebunden werden.

  

 

Wie sieht die GPRS Verbindung zwischen Unterstation und Leitzentrale aus?

Die Fernwirkunterstation wird mit einem GPRS / DSL Modem ausgestattet. Die Unterstation ist somit in der Lage, sich mit dem nächst verfügbaren Mobilfunkmast des jeweiligen Anbieters zu verbinden. Ab diesem Übergabepunkt wird das Funknetz verlassen und man befindet sich mit den Daten in einem TCP/IP Netzwerk. Über einen DSL Anschluss können dann die legitimierten Daten mit dem integrierten und DIN genormten TSC-Protokoll bis zur Leitebene via OPC oder Direktankopplung zur Verfügung gestellt werden. Je nach Hersteller können die angebundenen Komponenten auch von der Leitstation parametriert oder programmiert werden.

 

Modem Kommunikation

Grundsätzlich wird beim GPRS zwischen der seriellen und der TCP/IP Kommunikation unterschieden, die aber auch im Mischbetrieb eingesetzt werden kann. Für die serielle Kopplung stehen die Modems zur Verfügung, die auf dem TSC Protokoll basieren. Für die TCP/IP Kommunikation können Modems mit integriertem VPN Tunnel, oder auch ohne vom Modem unterstütztes VPN eingesetzt werden. Je nach den Anforderungen Ihrer Anlage können Sie Ihr Konzept frei gestalten.

Neue Modemgenerationen ermöglichen individuelle OEM Anpassungen für die Geräte- und Messtechnik, so dass ein breites Spektrum für diverse Einsatzmöglichkeiten besteht. Beim DSL werden auf der Unter-station DSL Modems verwendet, eine Ethernet Ver-bindung kann direkt im TCP/IP Netzwerk betrieben werden.

Bei einer Standleitung ist auf beiden Seiten der Analogleitung ein Modem gesetzt, welches zum ODP und zum Automatisierungsgerät TCP/IP spricht. Hier ist auf jeden Fall, je nach Modem, die Leitungslänge zu beachten.

 

ODP verfügt über verschiedene Modi – je nachdem welche Konzeption bei einer Anlage gewünscht ist.

Der Online-Modus

Die Daten des Prozessabbildes werden zyklisch aus der SPS gelesen und über die OPC Schnittstelle im Leitsystem dargestellt. Ebenso können Schalt-handlungen aus der Zentrale vorgenommen werden. Die »always-online« Konzeption beim GPRS wird durch das ODP auch das Anbinden von Geräten ermöglicht, die über keinen Speicherplatz vor Ort verfügen.

 
     

Historische Daten

Historische Daten werden zyklisch oder durch den Anwender gesteuert abgeholt. Die zeitgestempelten historischen Daten lassen sich über eine zertifizierte ACRON Schnittstelle zeitfolge-richtig einsortieren. Die Zwischenspeicherung wurde bewusst in den Speicherbereich der SPS gelegt, um keine weiteren Hardwarekomponenten zu verwenden. In der SPS hängt die Speichertiefe von der Menge der Variablen und dem entsprechenden Speicherzyklus ab. Hier können Sie unsere Erfahrungswerte für die Auslegung einer Anlage verwenden.

   
     

Das aktive Senden von Störungen, Alarmen und Meldungen

Störungen, Alarme und Meldungen werden Ereignis gesteuert (aktiv) durch die Unterstationen an das Leitsystem übertragen. Diese können dann zeitfolgerichtig im Leitsystem gespeichert und ausgewertet werden. Mittels ODP kann eine Kommunikation zwischen den SPS‘en hergestellt werden.

   
     

Die Sicherheit der Datenübertragung

Mit der Plattform ODP können Sie sich sicher sein, keine Daten ihres Automatisierungsgerätes zu verlieren. Sollte die Online Verbindung einmal nicht bestehen, werden die Daten mit Zeitstempel in der SPS gepuffert um später abgeholt zu werden. Dabei ist es einer der Kernpunkte, dass die Daten auf der SPS – und nicht auf einem externen Medium – zwischen gespeichert werden. Kommunikationsfehler werden von der Zentrale sofort erkannt und es kann eine gezielte Meldung an das Anlagenpersonal erfolgen (z.B. mit MELSYS auch Bereitschaftsalarmierung via Mobiltelefon). Alle Kommunikationsinformationen werden geloggt, so dass die Informationen zur Anlagen- und Kommunikationsanalyse verwendet werden können. Integrierte Analysewerkzeuge ermöglichen z.B. die Kontrolle der Feldstärke. Sie erhalten somit aus der Zentrale eine kontinuierliche Überwachung Ihrer Datenübertragungsqualität. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ODP auch redundant zu betreiben. Bei Fragen zu dieser Thematik wenden Sie sich bitte an einen unserer Mitarbeiter

 
     

Kostenkontrolle

Durch die Konzeption vom ODP wird die Intelligenz in die Leitzentrale gelegt. Es entstehen KEINE unerwünschten hohen Kommunikationskosten durch unkontrolliertes Senden der Außenstationen. Jede Anlage ist damit von der Kostenseite einstellbar und stets zu kontrollieren. Diese Möglichkeit hat sich besonders bei der Inbetriebnahme bewährt.

   
     

Was bedeutet herstellerneutral bei der ODP-Plattform?

Durch die offene Struktur und die Verwendung von allgemein gültigen Schnittstellen ist es jedem Anbieter möglich, sich an diese Konzeption anzuschließen. Angefangen beim Leitsystem (offene Schnittstelle OPC), kann jeder Hersteller der diese Schnittstelle unterstützt, die ODP Plattform verwenden. Eine freie Providerwahl und ein offenes TSC Protokoll gewährleisten die Offenheit bis zum Automatisierungs- /Messgerät. Diese untere Ebene kann durch die zur Verfügung gestellten Kommunikationsvereinbarungen (ODP Spezifikation) einfach angebunden werden. Die Spezifikation steht jedem Hardwarehersteller auf Anforderung zur Verfügung. Alle ODP Datenblätter enthalten die Hardware Spezifikationen.

 

Ihre Vorteile:

für die Projektierung

  • einfache Handhabung
  • sehr schnelles Projektieren durch Schnittstellenreduzierung
  • sehr schnelles Projektieren durch Export/Einlesen der OPC Items
  • serielle und Ethernetkommunikation (auch im Mischbetrieb)
  • Online Änderungen ohne Beenden des Servers
  • SPS von der Zentrale konfigurierbar (Hersteller abhängig)
  • komplette Schulung und Support der Technologien
  • gute Analysemöglichkeiten zur Reduzierung der Inbetriebnahmezeit

 

technisch:

  • offene Standardschnittstellen zum Leitsystem (OPC Server DA)
  • offenes TSC DIN Protokoll implementiert
  • offenes Modbus Protokoll implementiert
  • Multiprozessorfähig (neue Rechnergenerationen)
  • zertifizierte Schnittstelle zu
  • Online Modus und zeitgestempelte historische Daten
  • aktives Senden aus der SPS
  • basierend auf Komponenten von
  • Kommunikationsanalyse mit Historie
  • lauffähig unter XP, 2003/2008 Server, Vista, Windows 7

 

Betriebswirtschaftlich

  • komplette Kostenkontrolle der gesamten Kommunikation
  • Zusammenführung verschiedener Bereiche im Unternehmen (Service)
  • Hersteller neutral (z.B. Siemens S7, VIPA, WAGO, Phoenix, Schneider, Panasonic, SAIA, …)
  • Kostensenkung durch schnellere Projektierung
  • bis 10.000 Außenstationen (auch gemischte Peripherie)
  • breites Netz ausgebildeter Integratoren
  • kostenloser Support
  • gutes Preis/Leistungsverhältnis

 

Es sind unsere Modems/Router und auch die anderer Hersteller einsetzbar. Bitte erfragen Sie die möglichen Fabrikate. Für die Ankopplung via DSL, Standleitung oder Ethernet sprechen Sie bitte mit unseren Mitarbeitern.

 

Für folgende Anbindungen sind technische Datenblätter vorhanden:

Siemens S7 200/300/400/1200

Phoenix Contact

WAGO

VIPA

Panasonic

Schneider

SAIA

Den aktuellsten Stand aller verfügbaren Ankopplungen erhalten Sie jeweils auf unserer Webseite. ODP ist in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Italienisch (weitere auf Anfrage) Bitte sprechen Sie uns an wenn Sie:

 

  • spezielle Systemankopplungen benötigen
  • weitere Funktionen wünschen
  • weitere Sprachversionen benötigen
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Fordern Sie eine Demo mit komplettem Funktionsumfang an.

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